StageLink unterstützt Open Sound Control (OSC), ein netzwerkbasiertes Protokoll zur Echtzeitsteuerung von Multimedia-Anwendungen. Als flexibler Nachfolger von MIDI nutzt es eine URL-ähnliche Adressierungsstruktur und basiert in der Regel auf UDP, was eine präzise, bidirektionale Kommunikation von Parametern wie beispielsweise der Lautstärke ermöglicht.
Das bedeutet, dass die GPIs von StageLink-Geräten bestimmte Parameter an andere OSC-kompatible Geräte senden können. Umgekehrt können externe Geräte Befehle an StageLink-Geräte senden, um deren GPOs zu steuern.
Schritte zur Aktivierung von OSC auf StageLink-Geräten
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Öffnen Sie das Web Interface des gewünschten StageLink-Geräts.
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Aktivieren Sie auf dem Tab Device Settings die Option
OSC (Media X). -
Ändern Sie bei Bedarf den
Port(Standard: 8000). -
Wählen Sie das Transportprotokoll aus (
TCP,UDP,TCP & UDP).
Wenn UDP ausgewählt ist, kann die OptionUse Multicastaktiviert werden. -
Wählen Sie auf dem Tab Network Settings die Schnittstelle aus, über die die OSC-Daten übertragen werden sollen.
Befehlssyntax zur Steuerung von StageLink-GPOs
Um den GPO eines StageLink-Geräts zu setzen, muss das folgende Argument von einem steuernden Gerät empfangen werden:
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Zum Aktivieren des GPOutput des NSAs:
/gpo/xxx/activateor/gpo/xxx/value T -
Zum Deaktivieren des GPOutput des NSAs:
/gpo/xxx/deactivateor/gpo/xxx/value F
Die ID xxx im obigen Beispiel bezieht sich auf den GPO-Port des Geräts und muss durch die gewünschte GPO-Nummer ersetzt werden, beispielsweise 003.
Wenn die ID das Sternchen als Platzhalter enthält, z. B. 00*, 0** oder *, werden alle entsprchenden GPOs des Gerätes gleichzeitg geändert.
Alle Zeichen müssen Kleinbuchstaben sein, und am Zeilenende dürfen keine Leerzeichen stehen.
Befehlssyntax zur Steuerung eines entfernten OSC-Clients über GPIs
Stellen Sie zunächst das Function-Feld des GPI auf OSC ein, um das Textfeld und den Stift zu aktivieren. Klicken Sie auf das
Geben Sie im Popup-Dialogfeld die folgenden Informationen ein:
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Active Path |
Beschreibt die Funktion, die gesendet wird, wenn der GPI in den |
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Inactive Path |
Beschreibt die Funktion, die gesendet wird, wenn der GPI in den |
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IP Address |
Legen Sie die Ziel-IP-Adresse (oder die Multicast-Gruppe) fest. |
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Port |
Legen Sie die Zielportnummer fest. |
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Transport Mode |
Entsprechend den Einstellungen auf dem Zielgerät einstellen. |
Deine Einträge werden automatisch gespeichert, wenn das Dialogfeld geschlossen wird.
Pfadstruktur (für aktive/inaktive Pfade)
Die allgemeine Syntax der OSC-Zeichenkette, die zum Aktivieren bzw. Deaktivieren gesendet werden muss, lautet wie folgt:
address variable definition argument [1...n], e.g.: /remote/gpi1 TifsF 165 3.54 hello.
adresse variablen-definition argument [1...n], z. B.: /remote/gpi1 TifsF 165 3.54 hello.
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Adresse |
Gibt die Adresse Ihres Zielgeräts an, z. B. |
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Variablen- Definition |
Gibt die Typen (und die Anzahl) der zu übertragenden Variablen an, z. B. |
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Boolean |
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Integer |
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Float |
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String |
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Optionale Argumente |
An Ihr Zielgerät zu übermittelnde Argumente, z. B. |
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In diesem Beispiel erhält das Zielgerät den folgenden Log:
ADDRESS(/remote/gpi1) BOOL(TRUE) INT32(165) FLOAT(3.54) STRING(hello) BOOL(FALSE)
Die Einträge müssen durch ein Leerzeichen voneinander getrennt sein. Am Zeilenende dürfen keine Leerzeichen stehen.
Sie können alle Informationen unter Verwendung der folgenden Syntax direkt in das Feld OSC Function in einer einzigen Zeile eingeben:
Aktiver Pfad|Inaktiver Pfad|IP-Adresse:Port|Transport-Mode
Die NSA kann über mDNS auch als OSC-fähiges Gerät erkannt werden.